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Rechte: Eigenes Konto

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Kurz gesagtDrei Rechte gelten nicht im Workspace, sondern für das Konto der Person: einen neuen Workspace erstellen, den persönlichen Bereich nutzen und Einladungen anderer Workspaces annehmen. Sie werden in dem Workspace ausgewertet, dem die E-Mail-Domain der Person gehört, dem Domain-Workspace. In einem manuellen Workspace sind die Haken gesperrt mit „Nur im Domain-Workspace“ und tun nichts. Wer keinen Domain-Workspace hat oder dort nicht Mitglied ist, darf alle drei immer.

Warum diese Rechte anders sind

Alle anderen Rechte sagen, was jemand in diesem Workspace darf. Die drei Konto-Rechte sagen, was jemand mit seinem Konto außerhalb dieses Workspace darf: einen zweiten Workspace gründen, Inhalte außerhalb jedes Workspace führen, einem fremden Workspace beitreten. Das sind die Ausgänge aus einem Workspace. Ein Unternehmen, das seine Belegschaft über die E-Mail-Domain in einem Domain-Workspace führt, kann diese Ausgänge regeln; ein manueller Workspace kann es nicht, weil er niemandes Konto gehört.

Deshalb gilt: Ausgewertet werden die drei Rechte nur im Domain-Workspace, der von Skillties beansprucht ist und dessen Domain zur Adresse der Person passt. Dort entscheidet die Rolle der Person. Alle Rechte zählen zusammen wie sonst auch. Für Personen mit privater Adresse, ohne Domain-Workspace oder nach dem Austritt gibt es keine Grenze.

Der Bereich Eigenes Konto in einem Domain-Workspace: drei Haken, die hier wirken.
Der Bereich Eigenes Konto in einem Domain-Workspace: drei Haken, die hier wirken.
Derselbe Bereich im manuellen Workspace Boreal: gesperrt mit „Nur im Domain-Workspace“ und dem Hinweis, dass die Haken hier nichts ändern.
Derselbe Bereich im manuellen Workspace Boreal: gesperrt mit „Nur im Domain-Workspace“ und dem Hinweis, dass die Haken hier nichts ändern.

Neuen Workspace erstellen

self.createWorkspace. Die Person darf einen weiteren Workspace gründen, über Neuer Workspace im Workspace-Wechsler. Das ist nicht der persönliche Bereich.

  • Ohne das Recht. Der Eintrag fehlt im Wechsler. Ein direkter Aufruf wird abgewiesen, ohne Hinweis auf den Grund.
  • Wirkt nur, wenn. Die Person Mitglied des Domain-Workspace ihrer Adresse ist, aktiv oder deaktiviert. Nach dem Austritt gilt keine Grenze mehr.
  • Standard. Mitglied hat es, Admin ebenso. Ein Workspace, der Wildwuchs vermeiden will, wählt es bei Mitglied ab und gibt es einer Rolle, etwa einer Assistenz.
  • Mitbestimmung. Nicht als Erweiterung, aber als Entzug: Unter Mitbestimmung kann der Workspace festlegen, dass das Wegnehmen dieses Rechts einen Antrag braucht. In der Vorauswahl steht das nicht.

Persönlichen Bereich nutzen

self.personalArea. Die Person nutzt ihr Konto ohne aktiven Workspace: Persönlich im Workspace-Wechsler, mit eigenen Skills und Profilen außerhalb jedes Workspace.

  • Ohne das Recht. Der Eintrag Persönlich fehlt. Wer ihn über eine gespeicherte Einstellung noch aktiv hatte, landet beim nächsten Laden im ersten Workspace; der Wechsel wird auch serverseitig abgelehnt.
  • Wirkt nur, wenn. Wie oben: Mitgliedschaft im Domain-Workspace der Adresse.
  • Standard. Mitglied und Admin.
  • Mitbestimmung. Der Entzug kann zustimmungspflichtig gemacht werden; die Vorauswahl ist leer.
Der Workspace-Wechsler: „Persönlich“ und „Neuer Workspace“ stehen nur, wenn die beiden ersten Konto-Rechte im Domain-Workspace gelten.
Der Workspace-Wechsler: „Persönlich“ und „Neuer Workspace“ stehen nur, wenn die beiden ersten Konto-Rechte im Domain-Workspace gelten.

Einladungen anderer Workspaces annehmen

self.acceptWorkspaceInvite. Die Person darf einer Einladung in einen fremden Workspace folgen.

  • Ohne das Recht. Die Einladung bleibt liegen. Auf der Einladungsseite liest die Person, dass das Beitreten für ihr Konto nicht freigegeben ist und welches Unternehmen das regelt. Wer eingeladen hat, erfährt den Grund nicht; die Einladung steht bei ihm weiter als offen.
  • Wirkt nur, wenn. Die Person bereits Mitglied eines Domain-Workspace ist. Der Beitritt über die eigene E-Mail-Domain ist nicht betroffen, ebenso wenig Einladungen in den eigenen Domain-Workspace.
  • Standard. Mitglied und Admin.
  • Mitbestimmung. Entzug regelbar, Vorauswahl leer.

Was die Rechte nicht tun

Sie entziehen keine bestehende Mitgliedschaft. Wer schon in einem zweiten Workspace ist, bleibt dort, auch wenn der Domain-Workspace das Annehmen von Einladungen abwählt. Sie verbergen auch keine Inhalte: Ein persönlicher Bereich, der schon Inhalte trägt, behält sie; nur der Zugang über den Wechsler ist weg, bis das Recht zurückkommt.

Übersicht

RechtFlächeOhne Domain-WorkspaceStandard Mitglied
Neuen Workspace erstellenEintrag „Neuer Workspace“ im Wechslerimmer erlaubtja
Persönlichen Bereich nutzenEintrag „Persönlich“ im Wechslerimmer erlaubtja
Einladungen anderer Workspaces annehmenEinladungsseiteimmer erlaubtja

Beispiel

Nordwind ist der Domain-Workspace für alle Adressen auf nordwind.example. Die Geschäftsführung will, dass Mitarbeitende keine eigenen Workspaces gründen und keinen fremden beitreten, der persönliche Bereich soll bleiben. Robert wählt bei Mitglied „Neuen Workspace erstellen“ und „Einladungen anderer Workspaces annehmen“ ab. Weil die Mitbestimmung bei Nordwind diese beiden Rechte nicht als zustimmungspflichtigen Entzug führt, gilt es sofort. Bei Paul fehlt im Wechsler Neuer Workspace; Persönlich steht noch da. Als ein Lieferant Clara in seinen Workspace einlädt, sieht sie auf der Einladungsseite, dass Nordwind das Beitreten nicht freigegeben hat. Robert legt für den Vertrieb die Rolle „Partnerzugang“ an, die nur „Einladungen anderer Workspaces annehmen“ trägt, und weist sie Clara zu. Robert öffnet dieselbe Rolle in seinem manuellen Workspace Boreal: Dort sind die drei Haken gesperrt, denn Boreal ist niemandes Domain-Workspace.

Geprüft mit Version 0.6.0 · 21.10.2026