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Rechte: Skills und Skills-Profile

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Kurz gesagtDie Bereiche Skills und Skills-Profile regeln, wer Inhalte anlegt, wer fremde Inhalte ändert, wer die öffentliche Bibliothek sieht, wer Inhalte in die Kategorien des Workspace einordnet und wer als Moderator eingetragen werden darf. Anlegen gibt es je privat und öffentlich, Überschreiben ebenso. Private Inhalte brauchen einen Vertrag; Überschreiben wirkt nur auf Inhalte dieses Workspace; Kategorisieren braucht den Skills Hub und mindestens eine Kategorie.

Privat und öffentlich

Ein Skill oder Skills-Profil ist entweder öffentlich für die ganze Plattform oder privat in einem Workspace. Öffentliche Inhalte sind für alle Nutzerinnen und Nutzer von Skillties sichtbar; private sieht nur der Workspace, in dem sie liegen. Die Rechte in beiden Bereichen folgen dieser Trennung: Jedes gibt es einmal für privat und einmal für öffentlich.

Der Bereich Skills: Anlegen privat und öffentlich, Überschreiben privat und öffentlich, die Bibliothek und das Kategorisieren.
Der Bereich Skills: Anlegen privat und öffentlich, Überschreiben privat und öffentlich, die Bibliothek und das Kategorisieren.

Private Skills und Skills-Profile anlegen

content.createSkillPrivate, content.createProfilePrivate. Die Person legt Inhalte an, die nur in diesem Workspace sichtbar sind: über Erstellen oben, über eine Kopie eines bestehenden Profils oder über den Import im Skills Hub. Eine Kopie ist ein neues Profil und braucht dieses Recht. Eine Tochter in der Vererbung ebenfalls.

  • Ohne das Recht. Im Dialog fehlt die Wahl „privat“. Bleibt nur eine Wahl übrig, entfällt der Schritt zur Sichtbarkeit ganz.
  • Wirkt nur, wenn. Der Workspace einen Vertrag hat. Ohne Vertrag gibt es keine privaten Inhalte, und das Recht ist ein Haken ohne Fläche. Außerdem muss ein Workspace aktiv sein; im persönlichen Bereich gibt es nichts Privates.
  • Standard. Mitglied, Personalentwicklung, Admin.
  • Mitbestimmung. Nicht empfohlen.

Öffentliche Skills und Skills-Profile anlegen

content.createSkillPublic, content.createProfilePublic. Die Person legt Inhalte für die ganze Plattform an. Wer das darf, pflegt auch die öffentlichen Inhalte mit, die der Workspace selbst besitzt.

  • Ohne das Recht. Die Wahl „öffentlich“ fehlt im Dialog.
  • Wirkt nur, wenn. Die Person das Recht in jedem ihrer Workspaces hat. Öffentliche Inhalte gehören niemandem allein, deshalb reicht ein einzelner Workspace nicht, der es erlaubt, wenn ein anderer es verbietet. Wer in keinem Workspace ist, darf es immer.
  • Standard. Mitglied, Personalentwicklung, Admin. Ein Workspace, der seine Belegschaft nicht öffentlich veröffentlichen lassen will, wählt es bei Mitglied ab.
  • Mitbestimmung. Nicht empfohlen.

Private Inhalte im Workspace überschreiben

content.overrideSkillPrivate, content.overrideProfilePrivate. Die Person bearbeitet private Skills und Profile dieses Workspace, auch wenn sie weder Owner noch Moderator ist: Titel, Beschreibung, bei Profilen Skills, Soll-Level und Kommentareinstellungen. Dazu Owner wechseln und Inhalte zusammenführen im Skills Hub. Änderungen erscheinen im Aktivitätsfeed unter dem Namen der handelnden Person.

  • Ohne das Recht. Bearbeiten dürfen nur Owner und Moderatoren. Der Stift fehlt, ein direkter Aufruf wird abgewiesen.
  • Wirkt nur, wenn. Der Inhalt in diesem Workspace liegt und der Workspace einen Vertrag hat.
  • Standard. Nur Admin. Personalentwicklung hat es nicht.
  • Mitbestimmung. Empfohlen.

Öffentliche Inhalte aus dem Workspace überschreiben

content.overrideSkillPublic, content.overrideProfilePublic. Dasselbe für öffentliche Inhalte, die aus diesem Workspace heraus erstellt wurden. Owner und Moderatoren werden bei einer Änderung benachrichtigt.

  • Ohne das Recht. Nur Owner und Moderatoren bearbeiten. Im Hub steht an solchen Inhalten „Öffentlich — nur lesbar“.
  • Wirkt nur, wenn. Der Inhalt aus diesem Workspace stammt. Öffentliche Inhalte anderer Workspaces oder von Personen ohne Workspace bleiben unberührt, egal wer das Recht hält.
  • Standard. Nur Admin.
  • Mitbestimmung. Empfohlen.

Öffentliche Skills und Skills-Profile in der Bibliothek sehen

library.skills, library.profiles. Die Person sieht die öffentlichen Inhalte der Plattform in der Bibliothek. Zwei Rechte, weil ein Workspace fremde Rollenbeschreibungen aussperren und die Skills trotzdem gebrauchen kann.

  • Ohne das Recht. Die Bibliothek bleibt erreichbar und zeigt die Inhalte dieses Workspace, nur die öffentliche Liste ist leer, und der Typ-Filter fehlt. Es gibt keine Fehlermeldung.
  • Wirkt nur, wenn. Die Person das Recht in jedem ihrer Workspaces hat, wie beim öffentlichen Anlegen. Außerhalb jedes Workspace ist es immer erlaubt.
  • Standard. Mitglied und Admin. Die Vorlage Personalentwicklung braucht es nicht, weil Mitglied es trägt.
  • Mitbestimmung. Nicht empfohlen.
Die Bibliothek mit öffentlichen Skills und Profilen. Ohne die beiden Bibliotheks-Rechte wäre nur die Liste der eigenen Workspace-Inhalte gefüllt.
Die Bibliothek mit öffentlichen Skills und Profilen. Ohne die beiden Bibliotheks-Rechte wäre nur die Liste der eigenen Workspace-Inhalte gefüllt.

Skills & Profile kategorisieren

content.classify. Die Person ordnet Skills und Profile den Kategorien des Workspace zu, etwa Kompetenzfeld oder Job-Familie. Das geschieht im Skills Hub in den Kategoriespalten. Die Zuordnung gehört dem Workspace; öffentliche Inhalte werden dabei nicht verändert.

  • Ohne das Recht. Die Kategoriespalten im Hub sind nur lesbar, der Stift fehlt.
  • Wirkt nur, wenn. Die Person den Skills Hub nutzen darf und es mindestens eine Kategorie gibt. Kategorien anlegen ist ein anderes Recht: Einstellungen: Skills Hub. Ohne Kategorien ist Kategorisieren ein Haken ohne Fläche.
  • Standard. Personalentwicklung und Admin, nicht Mitglied.
  • Mitbestimmung. Nicht empfohlen.

Als Moderator:in eingetragen werden

content.coOwn. Der Owner eines Skills oder Profils lädt die Person als Moderator ein. Moderatoren bearbeiten mit, laden aber niemanden ein und löschen nicht. Eigene Inhalte betreut man ohne Recht.

  • Ohne das Recht. Die Person lässt sich nicht einladen. In der Personenauswahl des Owners steht sie als nicht zulässig; eine bestehende Einladung wird beim Annehmen noch einmal geprüft.
  • Besonderheit. Geprüft wird die eingeladene Person, nicht der Owner. Ein Owner braucht für das Einladen kein Recht; die Eingeladene braucht dieses Recht in dem Workspace, aus dem der Inhalt stammt.
  • Standard. Mitglied, Personalentwicklung, Admin.
  • Mitbestimmung. Nicht empfohlen.

Übersicht

RechtStandard Mitgliedbraucht außerdem
Private … anlegenjaVertrag
Öffentliche … anlegenjadas Recht in allen eigenen Workspaces
Private … überschreibenneinVertrag, Inhalt aus diesem Workspace
Öffentliche … überschreibenneinInhalt aus diesem Workspace
Bibliothekjadas Recht in allen eigenen Workspaces
KategorisierenneinSkills Hub nutzen, mindestens eine Kategorie
Moderator werdenjaprüft die Eingeladene, nicht den Owner

Beispiel

Nordwind will, dass neue Skills nur im Workspace entstehen und niemand aus der Belegschaft öffentliche Inhalte anlegt. Robert wählt bei Mitglied „Öffentliche Skills anlegen“ und „Öffentliche Skills-Profile anlegen“ ab. Sarah Winter legt den Skill „SAP S/4HANA Materialwirtschaft“ an und sieht im Dialog keine Wahl mehr, er ist automatisch privat. Als Sarah später die Beschreibung des privaten Profils „Schichtleitung Produktion“ ergänzen will, geht das nicht: Owner ist Max. Max lädt sie als Moderatorin ein, was klappt, weil Sarah als Mitglied „Als Moderator:in eingetragen werden“ hält. Julia aus der Personalentwicklung ordnet beide Inhalte im Skills Hub dem Kompetenzfeld „Produktion“ zu; sie kann das, weil sie den Hub nutzen darf und Robert unter Skills Hub die Kategorie angelegt hat. Ändern darf Julia das Profil trotzdem nicht, denn Überschreiben hat bei Nordwind nur Robert.

Geprüft mit Version 0.6.0 · 21.10.2026